Das ungeschulte Auge kann keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Skateboard-Decks feststellen. Doch schon das kleinste Detail kann deine Skateboard-Tricks um einiges verbessern und dein Skateboarding auf ein höheres Level bringen. In diesem Beitrag verraten wir dir, welche verschiedenen Skateboard-Decks es gibt und für welche Art von Fahrten sie sich am besten eignen.

Straße und Park

Beim Straßen- und Park-Fahren geht es in erster Linie um die Tricks. Egal ob Boxen, Treppen, Rampen oder Schienen – es wird auf alles drüber und drunter gesprungen. Die sogenannten Newschool Skateboards mit der Popsicle-Form sind für diese Art von Skaten am besten geeignet. Diese schmalen Bretter sind sehr leicht, was natürlich die Flips und Ollies deutlich erleichtert. Der beidseitige Kicktail macht es dir dazu möglich, in beide Richtungen zu skaten.

Bowls und Pool

Das Bowls- und Pool-Fahren gehört einfach zum Skateboarden dazu. Früher haben die ersten Skater Wasser aus den Pools gelassen, nur um in ihnen zu skaten. Später wurden aus den Pools Rampen und Halfpipes.

Diese Art von Skaten nennt sich Vert-Skaten, da man hier hauptsächlich vertikal skatet. Hierfür eignen sich breitere Bretter am besten, die eine flache Concave haben. Sie geben dem Skater eine feste Standfläche und sorgen so für mehr Stabilität und ein besseres Gleichgewichtsgefühl während der Fahrt.

Die Stadtfahrt

Wenn du dich nur schnell und agil bewegen möchtest und kein Interesse an Tricks hast, sind Cruiser genau das Richtige für dich. Cruiser sind sehr kompakt und ideal für das Stadt-Fahren geeignet. Sie sind in der Regel mit weicheren und größeren Rollen ausgestattet und das sorgt für ein sanftes Fahren, auch auf unebenen Flächen.

Lange Strecken und Downhill-Fahrten

Wenn es um Downhill-Fahrten und längere Strecken geht, kannst du mit Longboards nichts falsch machen. Longboards unterscheiden sich deutlich von den anderen Skateboard-Brettern und sind mit Abstand die längsten Bretter, für die du dich entscheiden kannst.