Tony Hawk zählt zu den besten und bekanntesten Skatern aller Zeiten. Er wurde schon mit vierzehn Jahren zum Profi und mit siebzehn verdiente er schon mehr als seine Lehrer. Doch neben den vielen Auszeichnungen und Erfolgen erlebte er auch Düsterkeiten und Zweifel in seiner Skater-Karriere.

Eine Legende wird geboren

Der 900 galt für sehr lange Zeit als der schwierigste Halfpipe-Skateboardtrick. Skater mussten zweieinhalb Umdrehungen um die Achse schaffen und dazu noch sicher auf dem Skateboard landen – für die meisten unmöglich. Auch Tony Hawk akzeptierte die Herausforderung, aber anfangs scheiterte er immer wieder.

Doch am 27. Juni 1999 war es dann soweit. Tony Hawk, von vielen auch The Birdman genannt, sprang auf sein Skateboard und holte Schwung. Er stieg höher und höher und alles andere passierte wie in einem Hollywood-Film. Es folgte ein ohrenbetäubender Jubel, denn der erste 900 vor laufenden Kameras und Zeugen war endlich gelungen.

Der Jordan des Skatens

Im Jahr 1992 gründete Tony Hawk mit seinem schwedischen Skater-Kollegen Per Welinder die Firma Birdhouse Skateboards, die unter anderem Skateboards und Klamotten produziert. Anfangs lief es nicht so gut, denn die meisten Skater interessierten sich nur für das Street-Skating. Für das Vert-Skating hatten damals nicht viele Menschen was übrig.

Um der Firma einen Schwung zu geben, stieg Hawk wieder auf das Board und düste in die Knochenmühle des Profiskatens. Schon mit Ende zwanzig ist er in der Szene weltweit bekannt. Tony Hawk gilt als der Jordan des Skatens und seine Firma läuft jetzt besser als je zuvor. Was der Vogelmann im Jahr 1999 schaffte, sorgte für weltweites Aufsehen und das nicht nur in der Skater-Szene.

Tony Hawk hat eine ganze Generation geprägt und inspiriert. Er dient vielen jungen und älteren Skatern als Vorbild und wird auf der ganzen Welt als Skater-Legende gefeiert. Hawk hat sich jetzt allerdings zurückgezogen und beteiligt sich nicht mehr am Wettkampf-Skaten.